
Mehr Blatt als Loch: So erklären Sie Lücken im Lebenslauf
Die Monstera ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen überhaupt, und das gerade wegen der Löcher in ihren Blättern. Niemand schaut auf so ein Blatt und denkt: Da fehlt etwas. Beim eigenen Lebenslauf ist es oft umgekehrt.
Warum eine Lücke so viel Raum einnimmt
Ein halbes Jahr ohne Anstellung, drei Jahre Familienzeit oder eine Pause wegen Krankheit: Vor einer Bewerbung dreht sich bei vielen Menschen plötzlich alles um diese eine Stelle im Lebenslauf. Dabei steht im Rest meistens deutlich mehr, nämlich Ausbildung, Berufserfahrung und Fähigkeiten, die nicht verschwunden sind.
Benennen statt rechtfertigen
Unser Rat aus der Beratung: Nennen Sie die Lücke kurz und ehrlich, ohne sich zu rechtfertigen. Ein Satz im Lebenslauf reicht oft, etwa „Familienzeit“ oder „Pflege eines Angehörigen“. Im Gespräch können Sie bei Bedarf mehr erzählen.
Was in der Zeit passiert ist, zählt
Wer einen Familienalltag organisiert oder Angehörige gepflegt hat, bringt Fähigkeiten mit, die in vielen Stellenanzeigen gesucht werden: Organisation, Belastbarkeit, Verantwortung. Es lohnt sich, das sichtbar zu machen.
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