
Sagt wer? 🔥Teil 4: „Die Menschen verstehen mich nicht.“
| Im letzten Post ging es um den Glaubenssatz. Heute die Frage: Wie viel Deutsch braucht man wirklich Die Bundesagentur für Arbeit sagt: Viele Unternehmen erwarten Grundkenntnisse. Die Bertelsmann Stiftung wird konkreter: B1/B2 reicht für den Einstieg in den meisten Fällen aus. Wer dazu fachliches Vokabular mitbringt, sammelt laut Arbeitsmarktforschern echte Pluspunkte. (-> Berufsbezogenes Deutsch) Viele unserer Klientinnen und Klienten haben sprachlich längst das, was der Arbeitsmarkt verlangt. Was sie stoppt, ist der Glaubenssatz. Und dann gibt es da noch eine unbequeme Wahrheit. Das Wissenschaftszentrum Berlin hat über 6.000 fiktive Bewerbungen verschickt. Alle Bewerber waren in Deutschland geboren. Gleiche Qualifikation. Gleiches Deutsch. Einziger Unterschied: der Name. Ergebnis: 9 Prozentpunkte weniger positive Rückmeldungen bei Namen mit Migrationshintergrund. Fazit: Die Benachteiligung findet leider auf einer anderen Ebene statt. Deutsch lernen lohnt sich. Fachliches Deutsch noch mehr. Aber manche Hürden haben mit Sprache nichts zu tun… |
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