
Sagt wer? đ„Teil 1: âIch reiche nicht.“ đ„
| Das auf dem Foto bin ich. Und der Satz auf dem Foto war lange meiner. Nur wusste ich das nicht. Das ist das Ding mit GlaubenssĂ€tzen. Die kommen nicht mit Ansage. Ich hatte diese Grundannahme lange nicht. Sie ist schleichend entstanden. Durch BĂŒroalltag, durch Anforderungen, durch regelmĂ€Ăige Meetings in denen es nie nie nie genug war. Es war kein offener Satz in meinem Kopf, aber es war die Grundlage mich und meine BedĂŒrfnisse konsequent herauszuoptimieren. Wer nichts ist, der kann schlieĂlich auch nicht Teil der Erfolgsformel sein, oder? Und das Absurde: Meine tatsĂ€chliche Performance war gut. Das hat aber nichts daran geĂ€ndert. Weil der Glaubenssatz völlig abgekoppelt war von der RealitĂ€t. Unsichbare Ergebnisse, weil mein Glaubenssatz davorstand wie eine Milchglasscheibe. Konkret hat sich das so angefĂŒhlt: Meine Bewerbungen waren oft tief gestapelt, konkrete Ergebnisse im Lebenslauf âZufallsprodukte“, aber eigentlich der Glaubenssatz, der die Logik vorgab. Wie sollte ich GeschĂ€ftsfĂŒhrer sein, wenn ich nicht mal zur Sachbearbeitung reiche? Ich habe das lange nicht bemerkt. Kein Moment in dem ich dachte âAh, ich habe da ein Problem.“ Wie ich da rausgekommen bin, erzĂ€hle ich im nĂ€chsten Post. Nur so viel: Es hatte mit Wut zu tun. Und Wut ist ein zweischneidiges Schwert. âïž |
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